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Buddha Jayanti – Buddhas Geburtstag

15. Mai 2014 um 7:44

Traditionsgemäß finden die Festlichkeiten anlässlich Buddhas Geburtstag am ersten Vollmondtag im Mai (in 2014 am 14. Mai ) rund um die buddhistischen Stupas Swayambunath und Boudhanath in Kathmandu statt.  Die meisten Buddhisten besuchen an diesem Tag mindestens eines der beiden Heiligtümer um eine Kora (Umrundung der Stupa) zu gehen und Butterlampen anzuzünden.

In Swayambunath kann jedes Jahr an diesem Tag, das ansonsten an einem geheimen Platz aufbewahrte Knochenstück von Buddhas Körper betrachtet werden. Das winzige Knochenstück ist in eine goldene Blüte integriert und unter einer Glasglocke sicher verschlossen.

Insgesamt gibt es weltweit vier Knochenstücke, die an geheimen Plätzen in Tibet, Swayambunath, Lumbini (dem Geburtsort Buddhas) und Buddhagaya (indischer Ort, an dem Buddha erleuchtet wurde) aufbewahrt werden.

 

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Pilger umrunden den Stupa von Swayambunath

Kochen wie in Nepal

12. Mai 2014 um 11:31

Die nepalesische Küche ausprobieren, außergewöhnliche Gerichte genießen und gleichzeitig Gutes tun:

… Rezepte vom Dach der Welt,  sind jetzt gesammelt  als eBook in verschiedenen Online-Shops (u.a. bei Amazon) erhältlich:

http://www.amazon.de/Kochen-wie-Nepal-Rezepte-Dach-ebook/dp/B00K5SBY9S/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1399870291&sr=8-1&keywords=kochen+wie+in+nepal

RAMRO SANGA KHAANUS!! – Guten Appetit!!

Der Erlös fließt vollständig in die Projekte der nepalesischen Hilfsorganisation Sunaulo Sansar NGO ein.

 

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Tingmo (tibetsiche Dampfnudel) mit Aluko Tarkari (Kartoffel-Curry) und Shimiko Tarkari (Dicke Bohnen-Curry) – einfach lecker!!

Mount Everest (8.848 m) ganz nah

11. Mai 2014 um 22:46

Der höchste Berg der Welt und das Himalaya Gebirge sind unter diesen Links hautnah zu erleben.

Wer eine Bergbesteigung oder eine Trekkingtour im Solukhumbu Gebiet unternimmt, findet hier einen kleinen Vorgeschmack auf das Gipfelerlebnis.

Everest Gigapixel Bild:
https://s3.amazonaws.com/Gigapixel_Trees/Pumori_Spring2012_EBC_Full/EBC_Pumori_050112_8bit_FLAT.html

Everest Live Webcam:
http://www.evk2cnr.org/WebCams/PyramidOne/everest-webcam.html

Everest Wetter Informationen:
http://share-everest.it/SHAREEverest2011MeteoData/KalaPattar/sensorKalaPattar.html

 

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Mount Everest

Einblick in eine Pashmina-Produktion …

6. Mai 2014 um 8:54

… gibt es bei „Sunny Pashmina“ in Boudhanath, Kathmandu, geleitet von Frau Hissi Dongala Sherpa.

In Hissi’s Ausstellungraum gibt es eine Vielzahl an Schals mit wunderschönen Designs in hochwertiger Qualität und verschiedenen Farben. Darüber hinaus werden andere handgefertigte Produkte angeboten. Es ist faszinierend die einzelnen Produktionsschritte in Hissi’s kleinem Betrieb zu sehen und mitzuerleben.

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Hissi Dongala Sherpa

Ich hatte die Gelegenheit mit der nepalesischen Geschäftsfrau über ihr Pashmina-Unternehmen in Kathmandu zu sprechen.

SP: Namaste Hissi, können Sie uns zuerst sagen was das Wort PASHMINA überhaupt bedeutet?

HISSI: Namaste Sabina. Schals, die aus Kaschmir, Seide oder Materialmischungen in Nepal hergestellt werden, heißen  PASHMINA.  Das Wort Pashmina stammt aus dem Persischen und bedeutet “Wolle”.

Manche Leute sagen, dass Pashmina eine spezielle Wolle der Ziege ist, aber das stimmt nicht.

Gewöhnlich wird die Innenwolle der gesamten Himalaya-Ziege (Capras Hircus) für die Produktion von Kaschmirgarn verwendet.  Nur die Wolle/Haare an den Beinen der Ziegen sind zu kurz um diese für die Garnherstellung zu nehmen.

SP: Wann haben Sie Ihr Unternehmen gegründet?

HISSI: Mein Mann und ich haben unser Geschäft im Jahre 1996 gegründet. Zu dieser Zeit haben wir nur weiße Schals produziert, die wir nach Indien verkauften. Nach dem plötzlichen Tod meines Mannes in 2001, habe ich angefangen neue Muster zu entwerfen und farbige Schals zu fertigen.

SP: In Nepal ist es sehr selten, dass Frauen selbständig sind oder führende Positionen in Unternehmen  bekleiden. Wie fühlen Sie sich als selbständige Geschäftsfrau?

HISSI:  Ich bin stolz darauf selbständig zu sein. Ich arbeite sehr hart um zu überleben und mein Geschäft weiterführen zu können. Dadurch habe ich es geschafft meinen drei Kindern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen ohne meine Eltern und Schwiegereltern um finanzielle Hilfe zu bitten.

Außerdem freue ich mich sehr, dass ich anderen Menschen einen Arbeitsplatz bieten kann.

SP: Wie viele Angestellte haben Sie in Ihrem Unternehmen?

HISSI:  Meistens habe ich 14 Personen, darunter 10 Frauen, die bei mir arbeiten. Die Arbeiten der Frauen (wie Weben, Knüpfen,  Bügeln, Franzen herstellen, Vorbereitung des Färbe-Prozesses) sind sehr wichtig in der Produktionskette. Aber auch die Arbeitskraft der Männer, insbesondere für das Schären und Färben sowie das Aufspannen der Webstühle, ist erforderlich.

SP: Welche Produkte werden in Ihrem Betrieb hergestellt?

HISSI: Wir stellen Schals, Stolen, Halstücher, Decken, Pullover, Jacken, Handschuhe und Hüte aus unterschiedlichen Materialien sowie in verschiedenen Farben und Formen her.

SP: Welche Art von Wolle bzw. Garn verwenden Sie zur Herstellung?

HISSI:  Es kommt immer auf das Produkt an. Meistens verwenden wir Garne aus den Materialien Kaschmir, Seide und Bambus sowie Yak-Wolle.

SP: Woher beziehen Sie die Garne?

HISSI:  Da in Nepal keine Garn Produktion existiert und das Indische Garn oft von minderer Qualität ist, verwenden wir ausschließlich Garne, die aus China kommen. Das Rohmaterial (Wolle) von den Himalaya-Ziegen wird meistens direkt nach China zur Weiterproduktion geliefert.

SP: Welche Art von Farbstoffe verwenden Sie für den Färbeprozess?

HISSI: Die Farben, die ich verwende sind umweltfreundlich und azo-frei. Die Farbstoffe sind mit dem Gütesiegel und Zertifikat “Schweizer Qualität” versehen. Ich kann die Farben bei einem Vertriebsagenten in Nepal beziehen.

SP: Wie lange dauert die Produktion eines Schals?

HISSI: Ein weißer Schal kann in 2 Stunden produziert werden. Für einen farbigen und gemusterten Schal können 3 bis 4 Stunden gerechnet werden. Wir produzieren mit 2 großen Webstühlen ungefähr 10 Schals pro Tag.

SP: Die ganze Produktionskette wird  immer noch in  traditioneller Handwerkskunst durchgeführt. Können Sie uns die einzelnen Schritte, die von Hand gemacht werden,  beschreiben?

HISSI:  Ja – vom ersten bis zum letzten Schritt wird alles von Hand gemacht. Zunächst die Vorbereitung des Garns für den eigentlichen Webprozess durch Aufwickeln auf den sogenannten Kettbaum/Walze sowie das Aufspannen und die Fassung  der Webstühle . Danach der Webvorgang an sich, die Nachkontrolle und etwaige Ausbesserungsarbeiten.  Das Waschen, Färben, Trocknen, die  Formgebung und das Bügeln erfolgen ebenfalls in gleichförmiger Handarbeit.  Somit ist jeder Schal und jedes andere Produkt, das wir herstellen, ein exklusives Einzelstück.

SP: Liebe Hissi, haben Sie vielen Dank für das Interview. Es war sehr interessant einen Einblick in Ihr Handwerksunternehmen und  die Schalproduktion zu erhalten. Es ist erstaunlich, dass alle Produkte individuell und noch immer in Handarbeit gefertigt werden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und Erfolg mit Ihrem Unternehmen und viele neue, zufriedene Kunden.

DHANYABAD & NAMASTE!!

Kontakt:
Hissi Dongala Sherpa
Chusang Margh, Jorpati, Boudha, Kathmandu
Mobil: + 977 9851004190
Email: info@pashminaexpert.com

 

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Schals, Schals, Schals

ILAM … Teegebiet und mehr

5. Mai 2014 um 21:45

Ilam liegt im Osten Nepals und bezeichnet sowohl den Hauptort als auch den Distrikt. Ilam ist bekannt für seinen Teeanbau; grüne Hügel mit Teeplantagen prägen das Landschaftsbild. Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und ethnischer Gruppen bewohnen das Gebiet. Der Distrikt Ilam grenzt an das indische Darjeeling und ist touristisch noch nicht erschlossen.

 

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Teepflücken – eine harte und schlecht bezahlte Arbeit

 

Es gibt die Möglichkeit bei einheimischen Familien in sogenannten Homestays zu wohnen. Alle Familien kümmern sich rührend und sehr zuvorkommend um ihre Gäste – kein Wunsch bleibt unerfüllt. Allerdings muss klar sein, dass es sich bei den Homestays um ganz einfache Unterkünfte bzw. Räume in den Wohnungen der dort lebenden Menschen handelt. Waschgelegenheiten und Duschen sind rar bzw. oft außerhalb des Haupthauses zu finden. Zum Frühstück kann es – ganz typisch – auch mal frittierte Nudeln (Chowmein) geben. Auf der anderen Seite gibt ein solcher Aufenthalt direkten und hautnahen Einblick in die Lebensweise und Familie.
Besichtigungen von Teefabriken, Teeverkostungen, ein kurzer Grenzübertritt nach Indien – Pashupatinagar oder eine eintägige Trekkingwanderung nach Antudanda runden einen Besuch in Ilam ab.

 

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Teeverkostung in Ilam

 

Und nicht nur Teeliebhaber kommen auf ihre Kosten in Ilam …  insbesondere von Antudana oder auch von Pashupatinagar aus, ist der dritthöchste Berg der Welt: Kanchenjunga (8.586 m), was auf tibetisch soviel bedeutet wie „die fünf Schatzkammer aus Schnee“, sehr gut zu sehen.  Wer eine Trekkingtour zum Kanchenjunga Basislager unternehmen möchte, fliegt zuerst von Kathmandu nach Bhadrapur und fährt dann von Ilam zum Startpunkt nach Tablejung.

 

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Kanchenjunga Himal im Osten von Nepal