Nepal – Leben mit dem Coronavirus

4. September 2020 at 18:25

Eine Reflektion der letzten sechs Monate mit abschließenden Gedanken zum aktuellen Zeitgeist und als Ausblick auf zukünftiges Reisen

 

Aktuelles

Heute ist der 3. September 2020, der 15. Tag des zweiten Lockdowns im Kathmandu-Tal. Der ursprünglich einwöchige Lockdown beziehungsweise die Verbotsanordnung “prohibitory order“ der Verwaltungsbehörden von Kathmandu, Patan und Bhaktapur wurde am 18. August 2020 aufgrund des stetigen Anstiegs der Infektionszahlen im Kathmandu-Tal ausgesprochen und trat am 20. August 2020 in Kraft. Schon letzte Woche wurde die Anordnung um eine weitere Woche verlängert. Gestern Abend nun die Entscheidung einer erneuten Verlängerung bis 9. September 2020.

Nach fünfmonatiger Schließung ist der Internationale Flughafen seit dem 1. September 2020 wieder für den kommerziellen Flugverkehr geöffnet. Inlandsflüge und Überlandfahrten sind momentan noch bis zum 15. September 2020 untersagt.

Der Flugplan für September führt neben zwei nepalischen Fluglinien, neun ausländische Fluggesellschaften, die Kathmandu einmal die Woche anfliegen dürfen, auf. Als Rückholflüge werden nun neben den Charterflügen auch kommerzielle Flüge eingesetzt um die als Gastarbeiter im Ausland lebenden und nun durch die Corona-Krise dort gestrandeten nepalischen Staatsangehörigen zurückzuholen. Diplomaten und Mitarbeiter anderer internationaler Organisationen ist die Einreise nach Nepal gestattet. Touristen dürfen bis auf weiteres erstmal nicht einreisen. Die Ausstellung von Visa bei Ankunft ist ausgesetzt.

Personen, die derzeit die Erlaubnis haben einzureisen, müssen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, vorlegen und sich dann in eine siebentägige Hotel-Quarantäne bzw. in eine 14-tägige Selbstisolation begeben. Ferner ist die Registrierung beim Covid Crisis Management Center und das Ausfüllen eines speziellen Einreise-Formulars notwendig.  Pro Tag war die Zahl der Einreisenden zunächst auf 500 Personen beschränkt, diese ist später auf 800 erhöht worden.

Die Kathmandu Post titelte gestern „Ohne klaren Plan der Regierung, könnte Nepal für Touristen bis Ende 2020 geschlossen bleiben“.

Gleichzeitig kommt die Presse-Meldung, dass die Regierung trotz der durch die Corona-Pandemie geltenden touristischen Restriktionen der königlichen Expedition des Prinzen von Bahrain die Genehmigung für zwei Bergbesteigungen beginnend Mitte September 2020, erteilen wird.

Ich fühle mich im Moment wie eine Kugel in einem Flipperautomat. Der Spieler drückt den Knopf und ich schnelle hoch, berühre Hindernisse und rolle in einer Zickzack-Bahn langsam zurück Richtung Spieler. Im selben Moment werde ich wieder hochgeschossen und das Spiel beginnt von neuem.

Schon damals nach dem Erdbeben im Jahr 2015 habe ich in einem Newsletter geschrieben, dass organisierte Prozesse und vorausschauende Planungen, die eine schnelle Handlungsfähigkeit möglich machen, in Nepal nicht vorhanden sind.

Mit spontanen Entscheidungen und Maßnahmen im Tourismusbereich mussten wir und andere Reiseunternehmen schon immer umgehen. Im Sinne von „Vogel friss oder stirb“ werden von heute auf morgen sofortige Erhöhungen von Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren oder Gebühren für Permits in eingeschränkte Trekking-Gebiete entschieden und implementiert.

Diese Zeit, in der wir uns gerade weltweit befinden, ist aber anders und nicht mit der nach dem Erdbeben zu vergleichen. Diese Zeit ist noch härter und die Auswirkungen viel weitreichender.

Selbst strukturierte und vorausplanende Regierungen tun sich mit den teils plötzlich, teils auf längere Sicht notwendigen Veränderungen, Anpassungen und Richtungswechsel schwer. Die sonst hier in Nepal meistens zum Erfolg führende Flexibilität, Kreativität und Improvisation helfen momentan nicht weiter. Ein Gefühl der Ohnmacht und der Perspektivlosigkeit hat sich breitgemacht.

 

Kathmandu – Hauptstadt Nepals

 

Strategielose Ad-hoc-Entscheidungen der letzten Monate

Derzeit steigen die Infektionszahlen in Nepal, vor allem im Kathmandu-Tal, stetig weiter an. Auch wenn viele Menschen keine Symptome zeigen, machen die täglich vermeldeten Rekordzahlen, ein schlechtes Gefühl.

Der Ausruf der ersten Ausgangssperre am 24. März 2020 erfolgte als das Land zwei Corona-Fälle inklusive eines Genesenen, zählte. Dieser landesweite strikte Lockdown, der alles bis auf die systemrelevanten Bereiche lahmlegte, wurde in dem Zeitraum bis zum 14. Juni 2020 insgesamt sieben Mal verlängert.

Eine Strategie für eine langsame Öffnung, weitere Maßnahmen im Hinblick auf die Pandemie und das fragile Gesundheitssystem oder verbindliche Entscheidungen über staatliche Unterstützung des Einzelhandels, der Wirtschaft und des Tourismus wurden seitens der Regierung in dieser Zeit nicht kommuniziert.

Nachdem sich der Druck auf die Staatsoberhäupter durch die Einzelhändler, den öffentlichen Nahverkehr, die Tourismusindustrie und andere Unternehmenszweige erhöhte, wurden Lockerungen unter Einhaltung von Sicherheits- und Hygienevorschriften sowie Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ab dem 15. Juni 2020 eingeführt. Die Wiederaufnahme von kommerziellen internationalen und nationalen Flügen wurde mehrfach nach hinten verschoben.

 

Geschäfte sind nach 4 Monaten wieder offen

 

Die komplette Aufhebung der Ausgangssperre am 21. Juli 2020 kam plötzlich und völlig unerwartet. Hotels und Restaurants durften unter Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen am 30. Juli 2020 wieder öffnen. Ab diesem Zeitpunkt waren auch Trekkingtouren und Bergbesteigungen unter Beachtung von Schutzkonzepten erneut erlaubt. Es erfolgte ein Aufruf an die Tourismus-Industrie Buchungen für den Herbst entgegenzunehmen. Offiziell nicht bekanntgegebene Einreise- und Quarantänebestimmungen für Touristen führten zu Spekulationen und machten es letztlich unmöglich bestehende Herbst-Buchungen aufrechtzuerhalten.

In der Presse monierten Virologen und andere Gesundheitsspezialisten immer häufiger, dass sie als Experten von der Regierung nicht gehört werden und der Zeitgewinn des viermonatigen Stillstands nicht genutzt wurde.  Die Schaffung von wirksamen Kontaktnachverfolgungen zur Unterbrechung der Infektionsketten sowie von Isoliermöglichkeiten für positiv getestete Personen und die Aufstockung der PPE-Schutzkleidung für Ärzte, Krankenschwestern und Krankenhauspersonal konnte in der gewonnenen Zeit nicht erfolgen.

Aufgrund des exponentiellen Anstiegs der Infektionsfälle und der nicht vorhandenen Isolationsmöglichkeiten in den Krankenhäusern, berichten lokale Zeitungen immer wieder davon, dass Personen ohne Symptome zur Selbstisolation nach Hause geschickt werden. Problematisch wird es dann, wenn die engen Wohnverhältnisse in Mehrfamilien-Häusern eine Absonderung unmöglich machen. In diesen Fällen muss eine Unterbringung in Isolations-Zentren erfolgen. Von einem Neubau mit 6000 Betten war Anfang August die Rede. Bis heute gibt es dazu keine weiteren Pläne oder Aussagen.

Die Einwanderungsbehörde inklusive Visastelle ist seit dem 10. August 2020 in Kathmandu geschlossen. Nachdem die Regierung die Entscheidungsgewalt im Hinblick auf Ausgangssperren an die lokalen Verwaltungseinheiten abgegeben hat, haben immer mehr Distrikte und größere Städte die Anordnung „zu Hause zu bleiben“ ausgesprochen.

Auch jetzt scheint es so, als ob die, durch die „Massenquarantäne“ neu gewonnene Zeit ungenutzt verstreicht und die Infektionszahlen trotzdem stetig wachsen.

 

Covid-19 Stigma & andere Ängste

Und nicht nur die Infektionszahlen wachsen stetig, auch die Bedrohung durch die Covid-19 – Erkrankung in der Bevölkerung nimmt laufend zu.

Eine mangelnde Informationspolitik, wenig Präsenz der Regierung in direkten Ansprachen und Falschnachrichten führten mitunter dazu, das Covid-19-Stigma entstehen zu lassen.

Nicht nur positiv getestet Personen und genesene Patienten, auch Ärzte, Krankenschwestern und andere Gesundheitsarbeiter, die sich an vorderster Front für das Leben anderer und das Allgemeinwohl einsetzen sind dieser Stigmatisierung ausgeliefert. Mit Beiträgen in verschiedenen sozialen Medien machen sie auf die Situation aufmerksam, rufen zur Unterlassung und zum Nachdenken auf.

Die im Falle eines milden oder schweren Verlaufs von Covid-19 aufzubringenden hohen Krankenhauskosten, schüren bei den Menschen weitere Ängste. Eine Krankenversicherung, die Arzt- und Krankenhauskosten übernimmt, hat hier niemand. Ohne die Unterstützung der Familie oder der Dorfgemeinschaft ist die Bezahlung ärztlicher Behandlungen nicht zu bewältigen.

Die Verdienstausfälle bei den vielen Tagelöhner sind existenzbedrohend. Grundbedürfnisse können nicht mehr befriedigt werden und ein Verhungern ist wahrscheinlicher als eine Ansteckung mit dem Coronavirus.

Immer mehr Ladenlokale stehen leer. Wohnungen und Häuser in verschiedenen Stadtteilen Kathmandus haben „Zu vermieten“ Schilder in den Fenstern hängen.  Für viele sind die Mieten aufgrund fehlender Einkünfte unbezahlbar geworden.

 

Die Schwachen im System

Aber nicht nur Tagelöhner und Geringverdiener sind die Schwachen im System. Auch Kranke, Kinder, Schüler, rückkehrende Gastarbeiter, Kleingewerbetreibende, Menschen, die in abgelegenen Gebieten wie Dolpo leben und viele mehr fallen darunter.

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen wurde am 19. März 2020 die Schließung von Schulen, Universitäten und sonstige Bildungseinrichtungen angeordnet. Kinder, Schüler und Studenten sind deshalb in ihre Dörfer zurückgekehrt. Eine Wiederaufnahme des Schulbetriebs ist nicht absehbar. Online-Unterricht und Schulstunden im Fernsehen und Radio werden zwar angeboten, aber teilnehmen können nur die, die über entsprechende Geräte verfügen.  Die fehlende Ausstattung führt zum Ausschluss am Fernunterricht. In kinderreichen Familien werden wieder vermehrt junge Mädchen verheiratet, um einen Esser weniger zu haben. An einen fortführenden Schulbesuch wird dabei nicht gedacht.

Der aktuelle Bericht des UN-Kinderhilfswerk Unicef berichtet davon, dass weltweit ein Drittel der Schulkinder, mindestens 463 Millionen Kinder, nicht an einem Fernunterricht teilnehmen können. Unicef-Chefin Henrietta Fore sprach von einem globalen Bildungsnotfall, dessen Auswirkungen noch jahrzehntelang in Gesellschaft und Wirtschaft spürbar sein wird.

Die im Ausland gestrandeten nepalischen Gastarbeiter trifft es besonders hart. Sie befinden sich in prekären Situationen und haben große Probleme die Kosten für den ersehnten Heimflug nach Nepal aufzubringen. Die in den jeweiligen Ländern im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus verhängte Ausgangssperren führten zu abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigungen und Arbeitsverlust. Monatelang leben die Gastarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen und ohne jegliches Einkommen zusammengepfercht in Baracken. Die meisten kratzen das letzte Geld zusammen oder verschulden sich erneut um an den von der Regierung organisierten Rückholaktionen teilnehmen und zurückkehren zu können.

Gestern wurde in der Zeitung über die zur Neige gehenden Reisvorräte im abgelegenen Dolpo-Gebiet berichtet. Aufgrund der coronabedingten Restriktionen ist ein Transport mit Nachschub derzeit nicht möglich. Die Menschen können im Hochland nur Kartoffeln, Weizen und Gerste anbauen.

Bauern bleiben auf ihren Milchvorräten sitzen, da Käsereien und Molkereien  ihre Produkte nicht mehr in die Städte liefern und dort verkaufen können.

Hungrige Tagelöhner, ihre Familien und sonstige Bedürftige werden von verschiedenen lokalen Organisationen und freiwilligen Helfern mit täglich frisch gekochten warmen Mahlzeiten versorgt. Dafür sammeln sie sich unter Einhaltung der Mindestabstände auf großen Freiflächen, beispielsweise in Tundikhel Kathmandu, und warten ab 16 Uhr auf die Essensausgabe.

 

Träger ohne Arbeit


Eine Zeit, die Missstände ans Licht bringt

Es scheint, als ob diese Zeit die weltweit in Regierungen und Gesellschaften bestehende Missstände sichtbar macht und an Regeln, Normen, Gesetzen und Ordnungen kräftig rüttelt.

Nicht nur in Nepal finden Demonstrationen für Gleichheit und gegen Diskriminierungen der Dalit-Ethnien statt. Auch in USA und anderen Ländern wird über regelmäßige Black-lives-matter-Bewegungen berichtet.

Moderne Sklaverei, unmenschliche Arbeitsbedingungen, Not, Elend, Korruption und weitere Unrechtmäßigkeiten drängen sich ins Licht und fordern ein Hinterfragen bisheriger Systeme, Sicherheitsnetze und gesetzlicher Bestimmungen.

Wir sind alle ein Teil des großen Ganzen und ein Wegschauen ist fast nicht mehr möglich.  Auch wenn es dem westlichen Egoismus noch sehr schwer fällt sich aus seiner Komfortzone zu bewegen, ein bevorstehender Wandel hin zu mehr Menschlichkeit, Gerechtigkeit und einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten scheint unumgänglich.

 

Gedanken zu zukünftigem Reisen, Tourismus & Sicherheit in Corona-Zeiten

Das Motto „Träume jetzt – Reise später“ wird wohl für viele Länder – auch für Nepal – noch über die nächsten Monate hinaus gelten.

Das Leben mit dem Virus ist bereits jetzt Realität und wie sich die Situation weltweit nach der Verfügbarkeit eines Impfstoffs gestalten wird, bleibt abzuwarten.

Wir stellen uns hierbei die Fragen: Wie wird Reisen in Zukunft aussehen? Worauf sollte der Fokus gesetzt werden? Wie können wir dazu beitragen, dass sich unsere Gäste sicher und wohl fühlen?

Verantwortungsbewusstes und langsames Reisen im Einklang mit den Menschen und mit der Natur, in denen ökologische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte in den Fokus gerückt werden, wird zukünftig sicherlich immer mehr zunehmen.

Es wird nicht mehr nur um das eigene Vergnügen und Wohlbefinden gehen, sondern auch darum etwas vom leckeren Kuchen an andere abzugeben.

Lokale Reiseveranstalter, die sich für fairen Tourismus, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber einsetzen, können in einem Ernstfall schnell und individuell reagieren und tragen zu einem kulturellen Austausch bei.

Durch die Übernahme sozialer Verantwortung und einem ressourcenschonenden Verhalten des Reisenden wird eine Reise zum Mehrwert für alle Beteiligten.  Der direkte Kontakt und Dialog zwischen Menschen verschiedener Kulturen ist ein kostbarer Schatz. Dieser kann zu großer Dankbarkeit und achtsamen Verhaltensweisen beitragen.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist auch bei Langstreckenflügen möglich, nämlich dann, wenn die unvermeidlichen Treibhausgase durch eine finanzielle Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert werden. Anbieter für Kompensationen sind beispielsweise atomsfair.de, myclimate.org oder primaklima.org.

 

Himalayakette beim Landeanflug auf Kathmandu

 

Zukunftsträchtig und viel versprechend ist auch die Zulassung des ersten Elektro-Flugzeugs durch die europäische Luftfahrtbehörde und der erst kürzlich durchgeführte Weltrekordflug von den Alpen an die Nordsee. Im Moment noch ein großes Abenteuer mit mehreren Zwischenlandungen zum Auftanken. Aber sicherlich werden weitere Entwicklungen eine klimafreundliche, leise und hocheffiziente elektrische Flug-Mobilität in der Zukunft möglich machen.

Damit wir in diesen Zeiten zu einer gelingenden und vor allem sicheren Reise beitragen können, werden wir, angelehnt an die vom Tourismusverband Nepal veröffentlichten Hygiene- und Sicherheitsvorschriften, in Kürze unser eigenes Corona Schutz- und Sicherheitskonzept mit entsprechenden Empfehlungen entwerfen. Wann dann der Zeitpunkt der Umsetzung und Anwendung kommt, ist von vielen verschiedenen Voraussetzungen abhängig und bleibt derzeit noch abzuwarten. Zuversichtlich fassen wir mal die Frühjahrs-Saison im nächsten Jahr 2021 ins Auge.

Dennoch – die Weisheit „Nichts ist beständiger als der Wandel“ ist heutzutage mehr denn je zutreffend. So werden sich sicherlich auch Fernreisen verändern und wandeln. Aber Menschen mit Fernweh, Abenteuerlust und Entdeckergeist wird es immer geben.

 

Gebetsfahnen in Kalinchowk

 

Episode 8 – Trekking in Nepal

24. Juli 2020 at 13:38

In dieser Sendung erfährst Du welche Fragen Du Dir im Vorfeld der Entscheidung zu einer Trekkingtour in Nepal bzw. einer Reisebuchung stellen und beantworten solltest.

Mit der W-Fragen-Methode hast Du ein einfaches und gutes Instrument an der Hand um Deine Wunschtour zu planen und Dich mit verschiedenen Themen vorab auseinanderzusetzen:

Wann?
In welcher Jahreszeit möchtest Du reisen?

Wo?
In welchem Gebiet möchtest Du trekken?

Wie?
Welche Art von Trekking?
Wie hoch möchtest Du wandern?
Wie lange soll Deine Reise dauern?

Weshalb?
Welcher Aspekt steht im Vordergrund der Reise?
Was motiviert Dich?

Mit Wem?
Mit wem möchtest Du trekken?
Wer soll Dich begleiten?

 

Wandern in Nepal

Episode 01 – Mein Weg nach Nepal

9. Mai 2020 at 10:08

In dieser Episode erzähle ich Dir von meinen Weg nach Nepal.

Im Jahr 2007 reiste ich das erste Mal zum Trekking nach Nepal. Diese Reise stellte mein bisheriges Leben komplett auf den Kopf. Bis zu meinem 35. Lebensjahr ging alles seinen geregelten Gang; wobei ich mich manchmal schon wie in einem Hamsterrad fühlte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das schon das ganze Leben gewesen ist und ich mich nun bis zur Rente tagtäglich ein- und ausstempeln sollte. Zum damaligen Zeitpunkt arbeitete ich in der Revisionsabteilung einer Bank. Mit meinem Studium zur Diplom-Rechtspflegerin innerhalb einer gehobenen Beamtenlaufbahn, war ich vorher in der freien Wirtschaft in verschiedenen Rechtsabteilungen tätig.

Bereits bei der Ankunft in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, habe ich mich sehr wohl und wie zu Hause gefühlt. Das Gefühl, dass diese Reise mein Leben verändern würde, hatte ich bereits in Deutschland. Das bewahrheitete sich tatsächlich und ich kündigte meinen Job bei der Bank. Im Februar 2008 begann dann ein neues Leben in meiner nepalischen Heimat.

NAMASTE!

 

Blick auf das Annapurna Gebirge und den Fewa See – oberhalb von Pokhara

Kalinchowk Tour

29. April 2017 at 17:10

Die perfekte Mischung aus Abenteuer, Faszination und nepalischem Leben

Wer Nepal bereist, möchte gerne die hohen Bergriesen sehen.  Wer dafür wenig Zeit mitbringt und ein lokales Kleinod sucht, findet in der Tour zum heiligen Ort Kalinchowk (3.747 m) im Dolakha Distrikt eine lohnenswerte und touristisch kaum frequentierte Reiseroute.

Innerhalb von drei oder vier Tagen erwarten den Reisenden eine Mischung aus Abenteuer, Faszination und nepalischem Leben.  Es bieten sich hervorragende Ausblicke auf die Gaurishankar Gebirgskette, Rolwaling Himal mit Melungtse (Tibet, 7.181 m) und Numbur Peak (6.958 m), Jugal Himal mit Shishapangma (Tibet, 8.013 m) und Langtang Himal.

Die Berge scheinen zum Greifen nahe. Atemberaubende Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge. Ein Meer aus aufsteigenden Nebelschwaden mit den hohen weißen Bergriesen im Hintergrund. Im Frühjahr zaubern die Blüten der unzähligen Rhododendron Wälder zusätzlich farbige Tupfer in die Landschaft und auf das Erinnerungsfoto.

 

Mystische Stimmung

 

Kalinchow ist ein heiliger Platz zu dem Einheimische aus Nah und Fern pilgern. Der Tempelbereich Kalinchowk Bhagwati ganz oben auf der höchsten Erhebung des Bergrückens ist der Göttin Kali geweiht. Die schwarze schreckliche Göttin, die böse Manifestation von Parwati, der Frau von Shiva.

 

Dreizacke im Nebelmeer

 

Bereits während der Fahrt von Kathmandu über Dhulikhel, Balephi, Karichaur, Mure, Karidhunga nach Charikot sorgt die grüne und abwechslungsreiche Landschaft für Begeisterung bei den Besuchern. Diese Idylle lässt die derzeitigen staubigen Straßenbauarbeiten etwas erträglicher werden. Charikot ist eine typisch lebendige Bezirkshauptstadt, die touristisch – bis auf den guten Ausblick auf den Himalaya – wenig zu bieten hat. Es gibt viele einfache, aber auch mittelprächtige Unterkünfte und Hotels. Sehr zu empfehlen ist das Hotel Charikot Panorama Resort, das oberhalb des Stadtkerns liegt.  Wer nach der Ankunft noch etwas Zeit hat, kann über den quirligen Bazar schlendern und in das nepalische Stadtleben eintauchen.

 

Blick auf Gaurishankar Himal von Charikot aus

 

Nachdem mittlerweile eine einfache Schotterpiste von Charikot bis nach Kurikharkha auf 3.345 m führt, bietet es sich an diese Strecke mit einem Jeep zurückzulegen. Die seitlichen Haltegriffe im Fahrzeug erlangen eine hohe Wichtigkeit während die Fahrzeuginsassen unaufhaltsam Hin und Her geschüttelt werden. Dennoch ist eine abenteuerliche Fahrt dem Wandern auf der staubigen, unbefestigten Fahrbahn mit mäßigem Fahrbetrieb vorzuziehen. Bereits die Blicke auf die Gaurishankar Gebirgskette, die ab und zu en befahrbaren Wald – und Feldweg säumen, tragen zur Entschädigung bei. Sonnenuntergangsbeobachtungen und der fantastische Blick auf die majestätisch thronenden Himalaya Gipfel am Aussichtspunkt kurz vor Kurikarkha lassen die teils beschwerliche Fahrt dann völlig vergessen.  Die aufziehenden Nebelschwaden bilden zusammen mit der untergehenden Sonne fantastische Lichtspiele. Die kleinen Choerten und Steintempel tragen darüber hinaus zu einer mystischen Stimmung bei.

Kurikharka ist eine kleine, aus mehreren Lodges und Gästehäusern bestehende, unterhalb von Kalinchowk in einer Mulde liegende Siedlung. Die markante Formation des Kalinchowk, einer eiförmigen Erhebung, platziert auf dem Höhenzug ist bereits von Kurikharka aus zu sehen.

 

Kurikharka

 

Wer der Sonnenaufgang ganz oben auf dem Kalinchowk genießen möchte, muss sehr früh aufstehen. Die Wanderung von Kurikharka bis zum Tempelbereich dauert ca. 2 – 3 Stunden.  Eine gute und helle Taschenlampe sollte dabei nicht vergessen werden. Wer nicht gut zu Fuß ist oder etwas länger schlafen möchte, kann mit dem Jeep bis zum ersten Aussichtspunkt mit Parkplatz fahren. Von dort aus geht es über einen schmalen Pfad den Bergrücken entlang bis nach ganz oben. Das letzte Stück ist relativ steil, lässt sich aber durch die betonierten Treppen mit Geländer gut bewältigen. Diese Wanderung dauert ca. 1 – 1 ½ Stunden.  Auf 3.747 m angekommen, werden die Besucher mit einem Meer aus Dreizack, Glocken und Gebetsfahnen empfangen. Die hohen schneebedecken Berge und die Lichtreflexe der aufgehenden Sonne lassen das Herz vor Verzückung tanzen. Ein wahrlich heiliger Platz. Hier lässt es sich Verweilen. Die Rituale und Opferungen der Pilger sind interessant zu beobachten.

 

Gebetsfahnen und Himal

 

Eine warme Tassen Tee oder Kaffee in einem der Teehäuser unterhalb des Gipfels machen den Rückweg leichter.  In Kurikharka angekommen, kann nach einem ausgiebigen Frühstück die Heimfahrt nach Kathmandu oder Rückkehr nach Charikot angetreten werden.

Das Kloster Druk Choeling Nunnery mit insgesamt 17 Nonnen liegt etwas versteckt, seitlich der Straße, die nach Charikot führt. Es bietet sich an die wunderschöne, idyllisch an einem Hang gelegene Klosteranlage zu besichtigen. Der dortige Ausblick auf die Gaurishankar Kette ist atemberaubend.

 

Choerten im Druk Choeling Nonnenkloster

 

Wer sich Zeit lassen und die frische klare Luft genießen möchte, kann nach diesen beeindruckenden Erlebnissen noch eine Nacht in Charikot oder Kurikharka verbringen. Der Bhimeshwar Tempel im Ort Dolakha, könnte während einer zusätzlichen Übernachtung in Charikot besichtigt werden.

Wer die Rückfahrt nach Kathmandu über Manthali bis nach Khurkot auf der Khurkot Manthali Straße und anschließend via Nepalthok und Dhulikhel auf dem BP Koirala Highway wählt, bekommt nochmals eine ganz andere Seite Nepals gezeigt. Der BP Koirala Highway, der mit japanischer Unterstützung gebaut wurde, macht ein bequemes Reisen möglich. Vorbei geht es an den Flüssen  Tamakoshi und Sunkoshi. Üppiges Weidegras, grüne Terrassenhänge und die weißen Sandbänke der beiden Gewässer wechseln sich mit einer Hügellandschaft aus roter Erde ab.

Innerhalb kurzer Zeit können bei dieser Tour tolle Eindrücke gesammelt und zusätzlich insgesamt sechs verschiedene Distrikte (Kathmandu, Bhaktapur, Kavre, Sinduphalchowk, Dolakha, Ramechhap) durchquert werden.

Reiseroute für 3 / 4 Reisetage:

Tag 1:
Kathmandu – Charikot (2.088 m) via Dhulikhel, Karichaur, Karidhunga (ca. 6 h) (empfehlenswertes Hotel: Charikot Panorama Resort), Übernachtung in Charikot
Tag 2:
Charikot – Kurikharka (3.345 m) (ca. 2 – 3 h), empfehlenswerte Lodge/Teehaus Kalinchowk Country Vila, lohnenswerter Stopp am Aussichtspunkt (Sonnenuntergangsbeobachtungen) kurz bevor es in die Talschneise nach Kurikharka geht, Übernachtung in Kurikharka

Tag 3:
Kalinchowk – Sonnenaufgangsbeobachtungen, zu Fuß von Kurikharka bis zum Tempelbezirk (ca. 2 – 3 h) oder mit dem Jeep von Kurikharka bis zum ersten Aussichtspunkt mit Parkplatz (3.550 m) (ca. 20 min Fahrt, 1 – ½ h Wanderung bis zum Tempelbezirk),
Kurikhara  – Charikot (ca. 2 h), Besuch des Druk Choeling Nonnenklosters auf dem hälftigen Rückweg nach Charikot, Option A: Charikot – Kathmandu über den BP Koirala Highway oder Option B: weitere Übernachtung in Charikot und Besichtigungsmöglichkeit Bhimeshwar Tempel in Dolakha,

Tag 4:
Charikot – Kathmandu (ca. 7 – 8 h) via Manthali und danach auf dem BP Koirala Highwa via Khurkot, Neaplthok, Dhulikhel nach Kathmandu.

 

Herrlicher Ausblick auf das Himalaya Gebirge

 

Die englische Version dieses Artikels wurde im New Spotlight Magazine Nepal am 03. Februar 2017 veröffentlicht.

http://www.spotlightnepal.com/News/Article/Kalinchowk-Tour-perfect-tour-Nepal

Namaskar Nepal – Informationen / Rundbrief No. 15

27. Februar 2016 at 21:34

NAMASKAR Nepal
27. Februar 2016 – Namaskar Nepal – Informationen / Rundbrief No. 15

Heute melden wir uns mit dem ersten Rundbrief im Jahr 2016 und berichten über viele Neuigkeiten. Seit zwei Wochen sind wir von unserem einmonatigen Deutschland-Aufenthalt zurück in Nepal.

Es hat sich gezeigt, dass unsere Präsenz auf der Reisemesse CMT in Stuttgart im Januar 2016 sehr wichtig war. Viele Menschen wollen Nepal und die Bevölkerung durch Reisen unterstützen. Das ist großartig. Auch während des von der Stuttgarter Honorarkonsulin  Ann-Katrin Bauknecht organisierten “CMT-Pressegespräch Nepal“ wurde den Besuchern die Wichtigkeit des Tourismus nach dem Erdbeben dargelegt. Reinhold Messner, der als Ehrengast eingeladen war, sprach von der Schicksalsergebenheit der Nepalesen. Touristen, die das Land jetzt bereisen, würden der Bevölkerung zeigen, dass sie sich durch die Ereignisse im letzten Jahr nicht einschüchtern lassen und dadurch Hoffnung vermitteln.

 

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Unser Stand auf der CMT

 

Unsere Hoffnung auf ein Ende der Grenzblockade nach unserer Rückkehr hat sich bewahrheitet. Am 5. Februar 2016 wurde die Grenze Birganj-Raxaul wieder geöffnet. Unzählige Lastwagen mit Treibstoffen und Gas-Zylindern konnten den Grenzposten passieren. Langsam kehrt an den Tankstellen Normalität ein. Es gibt keine reglementierten Benzinausgaben mehr. Benzin und Diesel sind wieder zu Normalpreisen erhältlich. Kochgas kann ebenfalls zum normalen Preis eingekauft werden. Die Wartezeiten bei der Ausgabe sind teilweise noch recht lang. Allerdings ist die Länge der Schlangen vor den Tankstellen und Gas-Depots nicht mit denen der vergangenen Monate zu vergleichen. Restaurants haben keine limitierten Speisekarten mehr. Die Taxipreise haben sich normalisiert.

Der Besuch von Premier Minister Oli vom 18. – 24. Februar 2016 in Indien sollte nach Medienberichten die bilateralen Beziehungen zwischen Nepal und Indien stärken. Seit dem Inkrafttreten der neuen Verfassung im September 2015 und der daraus resultierenden Grenzblockade waren diese zunehmend verhärtet. Darüber hinaus sollte die Regierung aber die Verhandlungen mit den Madhesis nicht ganz vergessen.  Deren Forderungen wurden bisher noch nicht einvernehmlich fixiert.

Positives können wir von unserem Wiederaufbau-Projekt in Brabal berichten. Für Nepal ist es sehr typisch, dass sich manchmal etwas ewig zieht und sich nichts tut. Dann auf einmal, läuft alles wie von selbst.

Temba war letzte Woche zusammen mit einigen Dorfbewohnern in der Bezirkshauptstadt Dhunche. Dort konnten wir, Dank des hervorragend dokumentierten Bau-Dossiers und den weiteren Unterlagen, unser “Wiederaufbauprojekt Dorf Brabal“ beim Chief District Officer (CDO) und gleichzeitig beim National Reconstruction Authorithy (NRA) Office, Niederlassung in Dhunche, offiziell registrieren.

Bereits jetzt haben wir die mündliche Zusage mit dem Bau von zwei Musterhäusern in Brabal starten zu können. Die erforderliche Baugenehmigung muss während dieser Zeit beim Ministerium für Stadtentwicklung (Amt für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft) im Parlamentsgebäude Singha Durbar in Kathmandu beantragt werden.

Leider wurde uns dabei ein Stein in den Weg gelegt. Als Grundlage für die Beantragung können wir das durch unser Projekt-Team vorbereitete Bau-Dossier nicht verwenden. Die Verwendung der vorliegenden Baupläne macht eine Überprüfung der beruflichen Fachkompetenzen sowie die Anerkennung der erstellenden Personen aus der Schweiz durch eine gesonderte Regierungsentscheidung erforderlich. Dieser Prozess erfordert einen enormen Aufwand und enthält eine große Unbekannt: die zeitliche Dauer.

Um den Stein aus dem Weg zu rollen, besteht die Möglichkeit als Grundlage für die Beantragung der Baugenehmigung das Modell-Haus SMM 1.1. (einstöckiges 3-Zimmer-Haus mit Veranda) gemäß Building Code zu nehmen. Dieses Modell entspricht von der Größe in etwa dem Haus, das in unserem Bau-Dossier dargestellt ist. Es wird allerdings eine Modifikation mit Zement-Mörtel und seismischen Bändern aus Beton geben. Sollten Bauplätze für diese Hausgröße nicht ausreichen, sind die Bewohner frei sich für ein zweistöckiges 2-Zimmer-Haus gemäß Building Code zu entscheiden. Letztlich werden alle Bewohner für die Errichtung des Rohbaus Materialen, Transport und notwendige nepalesische Fachkräfte (für Steinklopfarbeiten) im selben Wert erhalten.

Der Building Code ist unter dem folgenden Link abrufbar: http://www.dudbc.gov.np/uploads/default/files/0ef9f3598df115407ae9ed4e7bfab24a.pdf

An dieser Stelle möchten wir nochmals unseren ganz besonderen Dank an unser Bau-Team aus der Schweiz aussprechen. Nur durch die exakte und detaillierte Dokumentation  war es überhaupt möglich das Projekt zu registrieren. Außerdem wurde dadurch unser Blick auf die Wichtigkeit der Bau-Komponenten (seismische Bänder und Eckverstärkungen) für ein erdbebensichereres Haus geschärft. Das Bau-Dossier ist die Basis unseres Projekts. Danke für Euer Vertrauen und das Engagement.

Durch die Eigenverantwortung und Organisation der Dorfbewohner wurde bereits das seitens der Regierung erforderliche Training auf die erdbebensicherere Bauweise im Januar/ Februar 2016 absolviert. Uns liegen Zertifikate der Handwerke Fachrichtung Maurer, Schreiner und Elektriker vor. Das Training dauerte  25 Tage und wurde von der GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH) in Thulo Shafru durchgeführt. Die Eigeninitiative und das Engagement der Dorfbewohner zeigen uns, dass sie voll hinter dem Projekt stehen und wir auf dem richtigen Weg sind.

Auf dem richtigen Weg geht es auch in Richtung Brabal. Die durch die Grenzblockade stagnierenden Straßenbauarbeiten sind durch die Dorfbewohner bereits wiederaufgenommen. Wir gehen davon aus, dass die Straße Ende Februar 2016 fertig ist. Dann ist es möglich die Materialien wie Zement und Sand mit dem Lastwagen bis nach Brabal zu transportieren. Das ist ein wahrer Fortschritt, der dem Engagement und dem Einsatz der Bewohner von Brabal und Thulo Shafru zu verdanken ist.

 

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Straße nach Brabal

 
Im letzten Jahr haben sich die Engineers without borders (EWB) von der Uni Karlsruhe, Institute of Technology (KIT) entschieden zwei Projekte mit uns im Dorf Brabal umzusetzen.  Zum einen soll das Wasserversorgungssystem erneuert und die Trinkwasserversorgung verbessert werden. Zum anderen ist der Bau einer Müllentsorgungsanlage geplant. Beides sind Projekte, die nach erfolgreicher Umsetzung in andere Dörfer adaptiert werden können. Weitere Informationen zu diesen Projekten sind zu finden unter:

www.ewb-karlsruhe.de/projekte/nepal
www.ewbkarlsruheinnepal.wordpress.com

Wer gerne für die Projekte spenden möchte, kann dies über Betterplaces unter dem nachfolgenden Link tun. Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

www.betterplace.org/de/projects/37561?utm_campaign=ShortURLs&utm_medium=project_37561&utm_source=PlainShortURL#galleryclosed

 

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Besuch bei den Studenten in Karlsruhe

 
Bei uns auf der Webseite werden kurzfristig ebenfalls Informationen und genaue Projektbeschreibungen zu den beiden oben genannten Projekten ersichtlich sein. Die ersten Studenten werden schon Ende März/ Anfang April 2016 anreisen und das Wasser-Projekt in Angriff nehmen.

Mitte Februar 2016 wurden die Spendenbescheinigungen seitens der Deutsch-Nepalischen Hilfsgemeinschaft e.V., Stuttgart (DNH) für die Sunaulo Erdbebenhilfe verschickt. Sollte jemand noch keine Bescheinigung erhalten haben, bitten wir um kurze Mitteilung. Wir möchten darauf hinweisen, dass Spenden bis zu EUR 200,00 ohne amtliche Spendenquittung mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung beim Finanzamt eingereicht werden können. Spenden über EUR 200,00 müssen über eine vom Spendenempfänger auszustellende Spendenbescheinigung nachgewiesen werden. Für die Unterstützung und die Bemühungen bedanken wir uns herzlich beim DNH-Geschäftsbüro und der DNH-Vorstandschaft.

NAMASTE!!!