Episode 8 – Trekking in Nepal

24. Juli 2020 at 13:38

In dieser Sendung erfährst Du welche Fragen Du Dir im Vorfeld der Entscheidung zu einer Trekkingtour in Nepal bzw. einer Reisebuchung stellen und beantworten solltest.

Mit der W-Fragen-Methode hast Du ein einfaches und gutes Instrument an der Hand um Deine Wunschtour zu planen und Dich mit verschiedenen Themen vorab auseinanderzusetzen:

Wann?
In welcher Jahreszeit möchtest Du reisen?

Wo?
In welchem Gebiet möchtest Du trekken?

Wie?
Welche Art von Trekking?
Wie hoch möchtest Du wandern?
Wie lange soll Deine Reise dauern?

Weshalb?
Welcher Aspekt steht im Vordergrund der Reise?
Was motiviert Dich?

Mit Wem?
Mit wem möchtest Du trekken?
Wer soll Dich begleiten?

 

Wandern in Nepal

Ausgestorbenes Touristenviertel Thamel in Kathmandu

11. Mai 2020 at 11:44

Endlich konnten wir gestern erfolgreich den Besuch bei der Bank abschließen. Sämtliche Banken – Hauptniederlassungen und Filialen – sind nun wieder täglich von 10 – 13 Uhr  und mit 1/3 Besetzung der Angestellten geöffnet. Die Sicherheitsbeamten achten darauf, dass die Kunden den erforderlichen Mindestabstand zueinander einhalten. Die Angestellten tragen Masken und Handschuhe.

Über die Notwendigkeit und den Sinn des Maskentragens sind sich ja nicht alle einig. Wenn ich die Maske lange trage, bekomme ich Kopfschmerzen. Die Haltebänder verursachen unangenehme Schmerzen hinter den Ohren. Meine Brille ist ständig beschlagen. Ist das im Sinne der Gesundheit? Wenn Maskenpflicht wirklich zur neuen Normalität werden sollte, dann bleibe ich doch lieber zu Hause. Und Lippenstift kann ich  auch keinen mehr tragen. ;-)) Ich wollte mich für den Bankbesuch so richtig schön machen. Es ist ja mittlerweile zu einem richtigen Event geworden, wenn das Haus verlassen werden kann. Also raus aus den bequemen Jogging-Klamotten, rein in die feine Jeans, bisschen Make-up und zum Schluss ein wenig Lippenstift. Ach nein, das geht ja nicht mehr…. die Maske verwischt und verdeckt ja alles.  Das ist ja nur eine kleine Sorge, und sollte eigentlich ein Spass sein, im Vergleich zu all dem Leid und den Schwierigkeiten, die das Land, die Wirtschaft und vor allem den Tourismus erwarten.

Nochmals richtig bewusst wurde uns dies als wir gestern nach dem Bankbesuch die Gelegenheit wahrnahmen um durch das Touristenviertel Thamel zu laufen. Erschreckend, schockierend, traurig… gespenstische Leere und Stille überall, alle Shops, Restaurants, Supermärkte, Hotels mit Rollläden verbarrikadiert und geschlossen. Ein Stadtteil komplett ausgestorben –  einfach tot – nichts.

Bevor wir Euch an diesen bitteren Eindrücken teilhaben lassen, möchten wir auf unsere Zusammenfassung „Nepal und der Tourismus in Corona Zeiten vom 9. Mai 2020“ hinweisen. Die Pdf-Datei kann unter dem Link  Nepal und Tourismus in Corona Zeiten_ Zusammenfassung TNT_09052020  abgerufen werden.

NAMASTE!

 

Wie im falschen Film…. der bemalte Yeti kündigt VISIT NEPAL 2020 an

 

Verschlossener Eingang zum Garden of Dreams

 

Tridevi Marg – Eingang zum Touristenviertel

 

Gespenstische Leere & Stille

 

Geschlossene Mandala-Street

 

Ausgestorbene Straßen in Thamel

 

Nichts ….

Episode 01 – Mein Weg nach Nepal

9. Mai 2020 at 10:08

In dieser Episode erzähle ich Dir von meinen Weg nach Nepal.

Im Jahr 2007 reiste ich das erste Mal zum Trekking nach Nepal. Diese Reise stellte mein bisheriges Leben komplett auf den Kopf. Bis zu meinem 35. Lebensjahr ging alles seinen geregelten Gang; wobei ich mich manchmal schon wie in einem Hamsterrad fühlte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das schon das ganze Leben gewesen ist und ich mich nun bis zur Rente tagtäglich ein- und ausstempeln sollte. Zum damaligen Zeitpunkt arbeitete ich in der Revisionsabteilung einer Bank. Mit meinem Studium zur Diplom-Rechtspflegerin innerhalb einer gehobenen Beamtenlaufbahn, war ich vorher in der freien Wirtschaft in verschiedenen Rechtsabteilungen tätig.

Bereits bei der Ankunft in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, habe ich mich sehr wohl und wie zu Hause gefühlt. Das Gefühl, dass diese Reise mein Leben verändern würde, hatte ich bereits in Deutschland. Das bewahrheitete sich tatsächlich und ich kündigte meinen Job bei der Bank. Im Februar 2008 begann dann ein neues Leben in meiner nepalischen Heimat.

NAMASTE!

 

Blick auf das Annapurna Gebirge und den Fewa See – oberhalb von Pokhara

Nepal auf der Reisemesse CMT 2016

30. Januar 2016 at 22:11

Die Unterstützung des Tourismus und seiner Bevölkerung durch Reisen in dieses magische Land ist gerade in diesem Jahr besonders wichtig.

Nepal ist eine Reise wert – JETZT erst recht!!

NAMASTE und Herzlich Willkommen.

Namaskar Nepal – Informationen / Rundbrief No. 14

21. Dezember 2015 at 21:53

NAMASKAR Nepal

21. Dezember 2015 – Namaskar Nepal – Informationen / Rundbrief No. 14

Weihnachts- und Neujahrs-Brief

Genau so selbstverständlich wie die Jahreszeiten mit ihren Metamorphosen
ist auch der Wandel, dem wir unterliegen.

 

SAM_4073

Gebetsfahnen flattern im Wind und tragen die Wünsche zu den Göttern

 
Wir sind gerade zurück von unserem Besuch im Dorf Brabal mit Ausflug zu den heiligen Seen von Gosainkunda. Es war eine sehr intensive Zeit. Wir haben viel erlebt, konnten mit den Dorfbewohnern das weitere Vorgehen hinsichtlich des Wiederaufbau-Projekts besprechen und haben “unsere Batterien“ in der Natur aufgetankt.

Die Zustände unterwegs von Kathmandu über die Orte Galchi, Trisuli, Grang bis nach Thulo Barkhu sind erschütternd. Trümmerhaufen überall, Steine akkurat aufgeschichtet, Holzlatten fein säuberlich gestapelt, Notunterkünfte aus ausgebleichten, zerfetzten, zerschlissenen Plastikplanen und glitzerndem, glühend heißem und eiskaltem Wellblech. Wie können die Menschen so den Winter überstehen? Viele Hilfsorganisationen haben Solarlampen, Isomatten und Decken an die Betroffenen ausgeteilt. Ein richtiges Dach über dem Kopf werden die Geschädigten wohl frühestens im nächsten Jahr haben können.

 

SAM_4019

Erschreckende Zustände in den Dörfern im Rasuwa Distrikt

 
In dem gesonderten Erlebnis-Bericht “Himalaya – wo die Götter wohnen… und viele Menschen unter Plastikplanen und Wellblech“ habe ich die Erfahrungen und die Gefühle während den Übernachtungen in der Notunterkunft in Brabal niedergeschrieben. Der Bericht ist alsbald unter www.nepal-spirit.de abgerufen werden.

Erfreulicherweise ist während unseres Aufenthalts in den Bergen Bewegung in Sachen Wiederaufbau gekommen. Mitte Dezember wurde das Gesetz zur Bildung der nationalen Wiederaufbaubehörde verabschiedet. Derzeit steht noch aus, wer zum Geschäftsleiter ernannt wird.

In Abstimmung mit den Dorfbewohnern haben wir den Re-Start des Projekts Ende Februar/Anfang März 2016 geplant. Unabhängig der  zu diesem Zeitpunkt bestehenden Lage, sollen die Bau-Materialien eingekauft werden. Sollte die Straße bis nach Brabal nicht vollständig fertig gestellt sein, werden Zement und Sand das letzte Stück mit Pferden oder Maultieren transportiert.

Der Baugenehmigungs-Prozess geht ebenfalls voran. Heute waren wir beim Bauamt in Kathmandu.  Zunächst wurden wir, wie oft so üblich in Nepal, von A nach B und dann  von B nach C geschickt. Nach mehreren Stunden waren wir dann wieder dort wo wir zuerst angefragt hatten. Dennoch haben wir viele wichtige Informationen und  Formulare erhalten. Jetzt warten wir noch auf einen Termin beim stellvertretenden Generaldirektor.

Auf der Webseite des Bauamts (www.dudbc.gov.np) kann nun auch der neue Design-Katalog für den Wiederaufbau von erdbebensichereren Häusern  abgerufen werden.

Anfang Dezember haben wir aufgrund der momentanen Situation pro Mitarbeiter einen Betrag von NPR 20.000 (ca. EUR 180) aus dem zweckgebundenen Spendentopf „“Tembas Nepal Trek Family“ ausbezahlt. Die Übergabe erfolgte während unseres Guide Meetings am 4.12.2015.  Alle Mitarbeiter, denen zweckgebundene Spenden persönlich zustehen, wurden außerdem über die jeweiligen Beträge und die jeweiligen Spender informiert. Die Übergabe dieser Beträge bzw. der Kauf von Materialien soll beim Beginn des Wiederaufbaus der Häuser unserer Mitarbeiter erfolgen.

Die derzeitige Versorgungslage in Nepal ist nach wie vor katastrophal. Es hat sich gezeigt, dass eine schnelle Lösung nicht möglich ist. Ein Kompromiss zur Anerkennung der Forderungen der ethnischen Volksgruppe  Madhesi sowie die Öffnung der Grenzen zu Indien sind noch nicht in Sicht. Langsam werden Stimmen laut, die den Rücktritt des Premier Minister Oli fordern.
 

SAM_4133

Menschen wartend vor dem Gas-Depot

 
Zusätzliche Herausforderungen stellen die gerade erhöhten Stromausfallzeiten von täglich 10 Stunden dar. Im Moment haben wir tagsüber 2 Stunden Strom. Es kostet viel Überwindung in den ausgekühlten Räumen zu sitzen und die Büroarbeit zu erledigen. Eine warme Decke über den Beinen, Handschuhe, Mütze und Daunenjacke  machen es möglich die tägliche Arbeit zu erledigen.  Der elektrische Heizlüfter und der Gasofen kommen dieses  Jahr mangels Strom und Gas leider kaum zum Einsatz. Dennoch schauen wir mit Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft.

Nepal ist trotz allem ein Land voller Magie – die einzigartige Natur mit dem gigantische Himalaya-Gebirge und den wunderschönen Landschaften, die kulturelle und religiöse Vielfältigkeit und die liebenswürdigen Menschen machen den kleinen Staat so besonders.
 

DSC_9550

Faszinierendes Himalaya-Gebirge

 
Wer sich gerne über die vielen Reisemöglichkeiten in Nepal informieren möchte, findet auf unserer Webseite  www.tembasnepaltrek.com/de/reisetermine/range.listevents/- die neu eingestellten Jahres-Reise-Highlights  2016. Diese Gruppen-Reisen führen in abgelegene Gebiete und finden zu festen Terminen statt. Gerne organisieren  wir auch Individual- oder Gruppenreisen  zu Wunschterminen.

Im Moment sind wir dabei einen Reisebaustein “Social Tour Sunaulo Sansar“ zu entwerfen.  Dieser wird den Besuch unseres Wiederaufbau-Projekts im Dorf Brabal, Rasuwa Distrikt sowie eine kleine Trekkingtour zu den heiligen Seen von Gosainkunda enthalten und individuell anpassbar sein.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Gästen, Reisenden, Nepal-Interessierten, Spendern, Volontären, Helfern, Mitarbeitern und Geschäftspartnern für die Unterstützung, die schönen Begegnungen und Kontakte sowie für das in uns und unser Trekking-Unternehmen sowie unsere Hilfsorganisation entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Wir wünschen ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr 2016.

Namaste aus Nepal

Temba & Sabine

 

DSC_9359