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Deutsch-Nepalische Hilfsgemeinschaft

3. Juni 2014 um 15:55

Die Deutsch-Nepalische Hilfsgemeinschaft e.V. (kurz: DNH) in Stuttgart wurde im Jahre 1979 gegründet.

Die Organisation unterstützt Projekte und fördert Maßnahmen in Nepal, die zur Verbesserung der Lebenssituationen von unterprivilegierten Bevölkerungsgruppen beitragen. Wichtig ist der DNH dabei, dass die Hilfeleistung ein Beitrag zur Selbsthilfe ist und dadurch die Eigeninitiative der Betroffenen gestärkt wird.

Unterstützt werden Projekte in den Bereichen Medizinische Versorgung, Erziehung & Ausbildung, Soziale Hilfsmaßnahmen sowie Infrastruktur & Baumaßnahmen.

Ein detaillierter Überblick über die Arbeit der Hilfsorganisation sowie anstehende Termine wie Vorträge, regelmäßige Stammtischtreffen und der jährlich stattfindende Nepal Basar sind auf der Webseite www.dnh-stuttgart.org zu finden.

Wer sich einen direkten Einblick vor Ort verschaffen möchte, sollte sich den Reisezeitraum vom 01.03. – 22.03.2015 für die Projektreise der DNH vormerken. Dort besteht neben dem Besuch der verschiedenen Projekte auch die Möglichkeit hautnah in die nepalesische Kultur und Natur einzutauchen.

http://www.dnh-stuttgart.org/fileadmin/templates/img/aktionen/projektreise/2015-Projektreise.pdf

Wer Fragen hat oder die DNH gerne durch eine Spende und Mitgliedschaft unterstützen möchte, kann sich gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Kontakt:
Deutsch-Nepalische Hilfsgemeinschaft e.V.
Frau Doris Keppeler – Leiterin der Geschäftsstelle
Schulze-Delitzsch-Straße 22
70565 Stuttgart
Telefon: + 49 (0)711-45 96-488
Email: buero(at)dnh-stuttgart.org

 

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Siraha Schule im Terai – Willkommensgruß der Schüler

Tagesausflug zum Gipfel des Phulchoki (2.755 m)

1. Juni 2014 um 17:18

Phulchoki ist Nepali und bedeutet “Blumen bedeckter Hügel“. Es wird besagt, dass der Phulchoki der höchste Berg im Kathmandu Tal sei. Allerdings variieren die Höhenangaben sehr und nach eigenen Höhenmessungen ist der Shivapuri Peak etwas höher.

Die Wanderung zum Phulchoki Peak startet von Godavari, Lalitpur. Von Kathmandu aus ist Godavari in einer halben bis dreiviertel Stunde mit dem Auto/Taxi zu erreichen. Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die in der Regel viele Haltestellen anfahren, damit die Busse proppenvoll werden und aus allen Nähten platzen, dauert sicherlich eine Stunde.

Am Eingangsbereich ist für Touristen eine Gebühr von NPR 100 zu entrichten. Für Nepalesen ist der Eintritt frei. Insgesamt sind es bis zum Gipfel ca. 13 km. Seit kurzem ist eine durchgängig befahrbare Schotterstraße fertig gestellt worden und wer es bequem haben möchte, kann bis oben hin fahren.

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Schmetterling auf dem Weg zum Gipfel

Wer sich gerne bewegt, muss nicht auf der Straße wandern. Es gibt viele kleine Pfade durch den wunderschönen Laub- und Bambuswald mit den hellgrünen Blättern. Am Anfang zieren große Steine, die aussehen wie Holzformationen, den Wegesrand. Vogelgezwitscher und vereinzelt Grillenzirpen begleitet die Wanderer. Für Vogelbeobachtungen empfiehlt es sich ein Fernglas mit zunehmen.

Oben auf dem Gipfel befindet sich eine durch die Armee bewachte und kontrollierte riesige Fernseh- und Radioantennenanlage. Außerdem ist eine kleine Shiva-Tempelanlage zu sehen und Gebetsfahnen hängen rundherum. Bei schönem und klarem Wetter ist die Himalayakette, insbesondere das Ghaurisankar Gebirge, Langtang und Ganesh Himal zu sehen.

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Shiva Tempel – Phulchoki

Bardia Nationalpark

27. Mai 2014 um 21:03

Wer den Königs-Tiger, auch Bengal-Tiger oder Indischen Tiger sehen möchte, sollte auf jeden Fall den Bardia Nationalpark ins Programm aufnehmen. Der Bardia Nationalpark liegt im Südwesten Nepals, ungefähr drei Autostunden von Nepalgunj entfernt.
Am schnellsten und einfachsten ist Nepalgunj per Inlandsflug von Kathmandu aus in einer Stunde zu erreichen. Mit dem Bus oder Fahrzeug ist eine Fahrtzeit bis zu 13 Stunden erforderlich.

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Wie im Gebiet des Chitwan Nationalparks ist auch in Bardia vornehmlich die ethnische Volksgruppe der Tharu vertreten. Das Landschaftsbild ist offen und geprägt von vielen Flussläufen, wildem Dschungel, Savanne und Grasland.
Der Bardia Nationalpark ist touristisch nicht sehr erschlossen und es gibt insgesamt nur wenige Resorts oder Hotels. Ein Touristenzentrum mit vielen Einkaufsmöglichkeiten wie es in Sauraha, Chitwan, zu finden ist, gibt es in Bardia nicht.

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Seltener Nashorn-Vogel (Hornbill)

Für Natur – und Tierliebhaber ist ein Besuch absolut empfehlenswert. Panzer-Nashörner, wilde Elefanten, Krokodile, Rotwild in Scharen, Pfauen, Languren-Affen, Nashorn-Vögel, Bengal Tiger und viele weitere Tiere sind in freier Wildbahn zu beobachten. Wer stundenlang geduldig wartet und beobachtet, wird belohnt mit Wildlife pur und hautnah.

Das Dschungel-Programm unterscheidet sich wesentlich von dem in Chitwan. Neben der Jeep-Safari mit kleinen Wanderungen zu entlegenen Plätzen und ganztägigen Dschungelwanderungen mit mehrstündigen Beobachtungen gibt es auch gemütliches Rafting auf dem Karnali Fluss.

 

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Kunstaktion für Nepal und Olgahospital

21. Mai 2014 um 20:13

HEIL – KUNST – BEWEGT

unter diesem Titel sind seit dem 7. Mai 2014 in der Praxis von Claudia Stöckle, Portraits und Stimmungen, die den Besucher einladen, sich  in das Hier und Jetzt zu versetzen, zu sehen.

 

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Elke Allmendinger                                                           Annette Schmelzle -Böhmländer

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 Claudia Stöckle                                                                   Sabine Pretsch

 

Die momentan sieben Künstler möchten mit ihren Acrylbildern, Zeichnungen und Fotographien (zum Teil auf Leinwand)

RUHE – RÜCKZUG – WEITE

sowie

KRAFT – BEWEGUNG – LEBEN

ausdrücken.

 

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Florian Kolb                                                                                          JANA

 

Diese Kunstaktion unterstützt sowohl die Womens Foundation in Nepal als auch die Abteilung Kinder und Jugendonkologie am Olgahospital in Stuttgart mit gesammelten Spenden und Teilerlösen aus den Verkäufen.

Während der Vernissage wurde die neue CD Projekt 8 – SAMSARA – alias Immanuel Rein vorgestellt. Der süddeutsche Komponist und Produzent fügt mit dieser Komposition dem Genre Pop eine neue Dimension hinzu.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juli 2014 geöffnet. Freitags finden von 18 – 20 Uhr Besichtigungen statt.

Kontakt Praxis:
Tel. 07161-5063203, Marktstraße 14, 73033 Göppingen

Ausstellende Künstler: 
Annette Schmelzle-Böhmländer, JANA, Florian Kolb, Elke Allmendinger, Claudia Stöckle, Immanuel Rein und Sabine Pretsch

Artikel in der Südwestpresse am 06. Mai 2014:
 http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Kunstaktion-fuer-krebskranke-Kinder;art5583,2587158

Artikel in der Südwestpresse am 24. Mai 2014:

 http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Portraetbilder-fuer-zwei-gute-Sachen;art5583,2620506

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Heil – Kunst – Bewegt

 

 

 

 

 

MANGO SAISON in Nepal

18. Mai 2014 um 20:35

Der Wonnemonat Mai bringt die Mango Saison nach Nepal.
„Aap“, wobei das A so richtig lang gezogen wird, ist das nepalesische Wort für Mango.

Überall sind jetzt die Straßenhändler mit ihren umgebauten Fahrrädern und dem großen Drahtkorb voll mit goldgelben Mangos zu sehen. Zunächst kommen die Mangos aus Indien und ein Kilogramm ist für NPR 200 (ca. EUR 1,60) noch recht teuer. Die erste Mango in der Saison ist immer ein Geschmackserlebnis. Das sonnengelbe Fruchtfleisch schmeckt süß und weich. Es zergeht auf der Zunge und oftmals bleibt es nicht bei einer Mango am Tag.

Im Juni sind dann die nepalesischen Mangos der Sorte Malda reif und werden zum Kauf angeboten. Diese Sorte ist relativ klein, einförmig und die Schale ist grün. Die Saison dauert insgesamt bis Ende August. Dann kosten die leckeren Früchte nur noch NPR 50 (ca. EUR 0,40) das Kilo.

Wer Mangos gerne mag, der kann sich in Nepal so richtig daran satt essen.

 

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Leckere Mangos