Reise in eine andere Welt – DNH Projektreise

25. November 2018 at 9:07

Es ist wieder soweit!

Mit der im Frühjahr 2019 stattfindenden 3-wöchigen Projektreise nach Nepal  möchte die Deutsch-Nepalische Hilfsgemeinschaft, Stuttgart (DNH, www.dnh-stuttgart.org) Ihnen und allen Interessierten erneut einen direkten Einblick in ihre Projekte und ihre Arbeiten vor Ort ermöglichen. Fahren Sie mit der DNH zu den abgelegenen Schulen im Osten des Landes und fühlen bei  einem Kurz-Camping das Flair des sagenumwobenen Himalayas.  Genießen Sie ein hausgemachtes Dal Bhat bei einer nepalischen Familie während den Besichtigungen der Schule, des MGML-Lehrerausbildungszentrums sowie der dazugehörigen Homestays in Badalgaon.  Wandeln Sie auf den Spuren der Shah-Könige beim Besuch des ehemaligen Königreichs Gorkha. Lassen Sie sich verzaubern von der entspannten Atmosphäre des Phewa-Sees und machen Sie sich selbst ein Bild über die Förderung von Dalit-Mädchen bei einem Haus- und Familienbesuch im Elendsviertel von Pokhara.  Lassen Sie sich überraschen was der Dschungel im Chitwan Nationalpark alles zu bieten hat und nehmen Sie teil an der 25 jährigen Jubiläumsfeier der Aufforstungsaktion  und Anpflanzung eines Waldes als Pufferzone in Dharampur. Die Mitarbeiter und die Partner vor Ort freuen sich auf Sie!

Die Reise wird von der lokalen Reiseagentur Tembas Nepal Trek, Kathmandu, organisiert und durchgeführt.  Andreas Falk, der Vorstandsvorsitzende der DNH wird die Reise teilweise begleiten und Sie mit seinem umfangreichen Wissen über Nepal und seine Menschen informieren.

Reisezeitraum:  15. März bis 04. April 2019 (ab / bis Kathmandu)
Mindestteilnehmerzahl:  10 Personen
Vorläufiger Reisepreis: ab EUR 1.825,00

Verbindliche Anmeldungen bis spätestens zum  15.01.2019 bei Tembas Nepal Trek (info@tembasnepaltrek.com).

http://www.tembasnepaltrek.com/de/reisetermine/icalrepeat.detail/2019/03/15/247/-/projektreise-nepal-mit-der-deutsch-nepalische-hilfsgemeinschaft-e-v#.W_oQOegzY2w

 

Der Kaffeeautomat – nepalische Kreativität und Geschicklichkeit

20. Oktober 2018 at 10:57

Kaffee … am Morgen das ist ein Genuss. Ich liebe es nach dem Aufstehen die Kaffeemaschine anzuschalten, das Geräusch des Mahlwerks, das den feinen Duft der Kaffeebohnen in die Luft und in meine Nase schleudert und das anschließende Brummen, wenn der frisch gebrühte Kaffee in die Tasse fließt.

Heute Morgen ist alles anders. Das Geräusch zermahlener Bohnen wird durch das Leerdrehen des Mahlwerks ersetzt. Der Bohnenbehälter ist voll, Wasser ist auch aufgefüllt. An was liegt es? Was ist nur los mit unserem neuen Kaffeeautomaten? Hatte der alte uns doch über sechs Jahre treue Dienste geleistet.

Beim näheren Hinschauen erkenne ich, dass etwas Wasser unterhalb des Bohnenbehälters zu sehen ist. Temba, der in die Küche kommt und sich die Maschine anschaut, weiß genau wo der Haken liegt. Es ist Feuchtigkeit ins Mahlwerk gedrungen. Zuerst nimmt er alle Bohnen aus dem Behälter um diesen abzuschrauben und einen freien Blick auf das Mahlwerk zu bekommen. Das an den falschen Platz geflossene Wasser wird vorsichtig abgetupft. Dann sehe ich, dass seine rechte Hand voller Reiskörner ist. „Was machst Du denn damit?“ frage ich ganz verdutzt. „Die kommen ins Mahlwerk um dieses zu säubern und trocken zulegen.“ antwortet Temba ganz gelassen. „Oh nein, da geht doch die Maschine kaputt. Das kannst Du so nicht machen.“ widerspreche ich vehement. „Das mache ich immer so.“ entgegnet Temba und wirft die Reiskörner in die Mühle. „Ok, er wird schon wissen was er macht, denke ich. Temba kennt sich mit technischen Geräten und der heimtückischen nepalischen Feuchtigkeit aus. Es knirscht und rattert und dann fließt eine weißliche Flüssigkeit aus der Maschine. Es scheint geklappt zu haben.

Temba ist nicht zufrieden. Das Mahlwerk muss penibel gereinigt und vor allem getrocknet werden. Seine nepalische Kreativität und Geschicklichkeit faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Er fragt nach meinem Fön, den ich bereitwillig in die Küche bringe. Jetzt wird das Mahlwerk ein paar Minuten geföhnt. Ob das funktioniert? Siehe da… der frische Kaffee läuft wieder aus der Maschine und schmeckt wie eh und je. Temba ist einfach ein Genie.

 

Grüne Kaffeebohnen am Kaffeebaum

Feste feiern in Nepal 2019

30. September 2018 at 20:42

Nepalis lieben Festlichkeiten und teilen die Freude,  den Frohsinn, das Feiern und die Anlässe gerne mit anderen.

Wer sich bereits jetzt Gedanken über eine Reise nach Nepal im nächsten Jahr macht, sollte die Reise so planen, dass in Reisezeit mindestens ein nepalisches Fest fällt.

Nachfolgend sind die Termine für die wichtigsten Feierlichkeiten in Nepal aufgeführt. Im November und Dezember finden in 2019 keine nennenswerten Festivals statt. Ausführliche  Beschreibungen zu den einzelnen Festen sind unter der Kategorie „Festivals“ zu finden.

JANUAR
15. Januar 2019: Maghe Sankranti

FEBRUAR
05. Februar 2019: Sonam Lhosar

MÄRZ
04. März 2019: Shivaratri
07. März 2019: Gyalpo Lhosar (tibetsiches Neujahrsfest)

APRIL
05. April 2019: Ghode Jatra  (gefeiert nur im Kathmandu-Tal)
15. April 2019: Nepali New Year

MAI
18. Mai 2019: Buddha Jayanti

AUGUST
19. August 2019: Gai Jatra (gefeiert nur im Kathmandu-Tal)

SEPTEMBER
01. September 2019: Teej
12. September 2019: Intra Jatra (gefeiert nur im Kathmandu-Tal)
29. September 2019: Ghatasthapana (Beginn des Dashain-Festivals)

OKTOBER
05. Oktober 2019: Fulpati (Dashain)
06. Oktober 2019: Maha Asthami (Dashain)
07. Oktober 2019: Maha Navami (Dashain)
08. Oktober 2019: Vijaya Dashami (Dashain)
27. Okbtober 2019: Laxmi Puja (Tihar)
28. Oktober 2019: Govardhan Puja (Tihar)
29. Oktober 2019: Bhai Tikka (Tihar)

 

Blumen & Reis als Opfergaben

NAMASTE!

Mein zweiter Vorname जुत्ता Juttā

31. August 2018 at 13:51

Mit meinem zweiten Vornamen Jutta, verursache ich in Nepal so manches Schmunzeln. जुत्ता (juttā) = Jutta bedeutet in Nepali „Schuh“. Manchmal möchte ich den Namen am liebsten gar nicht nennen, aber es ist in Nepal üblich, dass immer alle Vornamen genannt oder in einem Formular notiert werden.

Mein Nepali Lehrer nennt mich lieber Jutta als Sabine. Diesen „besonderen Namen“ kann er sich besonders gut einprägen. Er meinte auch, dass er so einen Vornamen niemals vergessen wird.

Wie schön ist doch diese Andersartigkeit und Sprachenvielfalt auf unserer Erde.

NAMASTE!

 

Kurioses Verkehrsschild in Nepal

31. Juli 2018 at 20:26

 

Überholverbot auf Nepali. Es lebe die Andersartigkeit. Namaste!

 

Verkehrsschild auf dem Weg nach Pokhara